Freitag, 11. August 2017

Interview mit Tessa Millard (Autorin)

Hey, meine Lieben! Heute gibt es das versprochene und lang ersehnte Interview mit der fantastischen Autorin Tessa Millard. Eine Rezension zu ihrem aktuellen Werk findet ihr hier: http://helenscreativeobsession.blogspot.ch/2017/08/rezension-auf-nacht-folgt-tag.html

Viel Spass beim Durchlesen!

1. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Warum schreibst du?

Das Schreiben gehört schon immer zu mir. In der Schule habe ich kreative Schreibaufgaben geliebt und später sind aus allerlei Ideen kleine Geschichten geworden. Ich wäre dem Verrücksein wohl sehr nah, wenn ich diese ganzen Dinge, die mir so im Kopf herumschwirren, nicht verarbeiten würde. Deshalb schreibe ich sie auf.

2. Wer ist dein Vorbild? Vielleicht eine andere Autorin?

Ein konkretes Vorbild habe ich eigentlich nicht. Es gibt viele Autoren und Autorinnen ganz unterschiedlicher Genres, die ich bewundere. Die einen für ihre lebhaften Geschichten, die anderen für ihren Ehrgeiz und wieder andere für die Selbstverständlichkeit, mit der sie diese Tätigkeit ausüben und leben.


3. Woher nimmst du deine Ideen? Vielleicht aus deinem Umfeld? Oder kommen sie im Traum zu dir?

Eine sehr gute Frage, auf die ich leider auch selbst keine Antwort habe. Bisher war es so, dass mir irgendwann einfach eine Szene in den Kopf gekommen ist, irgendeine Situation zwischen verschiedenen Personen, und dann stellt sich natürlich die üblichen Fragen: Wer sind diese Leute? Was machen sie da? Und wie konnte es soweit kommen?


4. Kannst du das Gefühl beschreiben, als du dein fertiges Buch zum ersten Mal in Händen gehalten hast?

Wie ein dicker, schwerer Klumpen im Bauch, aus dem kribbelnde Teilchen aufsteigen wie Glühwürmchen aus einer Blumenwiese. So würde ich das wohl in einem Buch beschreiben. In der Realität war es dann doch eher etwas zwischen Aufregung, Stolz und Ungläubigkeit darüber, dass ich diesen Schritt endlich gewagt habe. Und ein bisschen war ich auch überrascht, dass es wirklich wie ein echtes Buch aussieht.


5. Was ist das Schwierigste am Autor sein und was das Schönste?

Das Schwierigste ist, dass es tausenddreihundert andere Dinge rund um das Schreiben gibt, die auch irgendwie dazugehören, den Text selbst aber nicht voranbringen. Ich verliere mich dann oft in Kleinigkeiten. Da ich meine Bücher selbst verlege und auch das Design selbst gestalte oder mitgestalte, bleibt manchmal wenig Zeit für das Schreiben.
Das Schönste für mich ist das Erschaffen neuer Welten und Figuren. Es ist immer wieder wie ein kleines Kunstobjekt, eine Skulptur, die man aus einzelnen Elementen zusammensetzt, und eine Reise, deren Ziel man nicht immer genau kennt.


6. Du hast es gleich geschafft nur noch diese Frage: Wie geht es weiter? Planst du schon dein nächstes Projekt?


Mein zweiter Roman ist tatsächlich gerade in der Überarbeitung. Er soll im Herbst erscheinen. Desweiteren plane ich noch eine Art Leseserie, bei der eine Geschichte auf mehrere Folgen aufgeteilt veröffentlicht wird.

Ihr wollt mehr über Tessa Millard wissen? Dann  schaut mal hier vorbei!







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