Sonntag, 18. Juni 2017

Rezension Niemand wird sie finden

Guten Abend!
Heute habe ich eine Rezension für alle Thriller-Fans unter euch. Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Viel Spass beim Durchlesen!

Eckdaten

Titel: Niemand wird sie finden
Autor: Caleb Roehrig
Übersetzer: Heide Horn und Christa Prummer-Lehmair
Seitenzahl: 414
Verlag: cbj
Preis: 14.99 Euro

Zum Autor

Caleb Roehrig, geboren in Ann Arbor, Michigan, ist Autor und TV-Producer. An chronischem Fernweh leidend, hat er bereits in Chicago, Los Angeles und der finnischen Hauptstadt Helsinki gelebt. Er hat über dreißig Länder bereist und kann Empfehlungen abgeben, wie man trotz eines bescheidenen Budgets die schönsten Orte zu sehen bekommt. Als ehemaliger Schauspieler kann Roehrig auch Kameraerfahrung vorweisen. Er trat in Film und Fernsehen auf und bewegte sich sieben Jahre lang in der schrägen Welt des Reality-TV.
Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, harrte er unter anderem nur in Unterwäsche in einem winterlichen Maisfeld aus, feierte mit einem waschechten Rockstar rauschende Partys, plauderte mit einem skandalgebeutelten Politiker und musste sogar vor einem wütenden Strauß fliehen. Niemand wird sie finden ist sein erster Roman.

Klappentext

Zwei können ein Geheimnis bewahren, wenn einer von beiden tot ist.
Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen …

Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst …

Meine Meinung

Gleich der erste Satz des Klappentextes erinnerte mich sehr an die Serie “Pretty Little Liars“, da ich ein grosser Fan dieser Serie bin musste ich das Buch einfach anfragen. Ich finde der Klappentext klingt einfach sehr spannend und verheissungsvoll, er verspricht viele Geheimnisse und Lügen.

Das Buch beginnt damit, dass der Protagonist, Flynn, von der Polizei verhört wird, schon hier ist klar, dass Flynn ein Geheimnis hütet. Um dieses Geheimnis wird ein riesen Trubel veranstaltet, als es irgendwann nach Seite 200 gelüftet wird, war ich ein klein wenig enttäuscht. Ich fand es etwas vorhersehbar und eigentlich überhaupt nicht schlimm.

Das Buch bietet trotzdem eine beeindruckende Sammlung an Offenbarungen.  Immer wieder gibt es Rückblenden und so erfährt man mehr über die Beziehung zwischen Flynn und January. Als Flynn beginnt selbst nachzuforschen, muss er langsam einsehen, dass January viel schlimmere Geheimnisse hütete, als er.

Gefallen hat mir, dass man nie sicher seien konnte, ob January noch lebte oder nicht. Auch das hatte etwas von Pll, es ist wie bei Alison.

Auch die Protagonisten mochte ich und sie waren glaubhaft. Von mir aus hätte der Autor etwas mehr Action einbauen dürfen. Und dafür etwas weniger Verhöre und Gespräche.

Fazit

Ein wirklich gelungener Jugendthriller und ein Muss für alle Pll-Fans!

4/5⭐



Liebste Grüsse eure Helen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Rezension Last Exit

Guten Abend! Heute gibt es wieder eine Rezension von mir und zwar zu «Last Exit». Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! ...