Freitag, 18. August 2017

Rezension Elementarblut

Hallöchen meine Lieben, ich melde mich heute mit einer Rezension bei euch. Vielen Dank an die liebe Autorin Anna Kleve für das Rezensionsexemplar.
quelle: autorenseite von anna kleve
Viel Spass beim Durchlesen!


Eckdaten

Titel: Elementarblut
Autorin: Anna Kleve
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 250
Preis: 9.95 Euro



Die Autorin

Aufgewachsen im Bergischen Land hat Anna Kleve schon früh ihre Liebe zu Büchern entdeckt. Kein Wunder, da eine Wand ihres Kinderzimmers mit einem großen Bücherregal vollgestellt war, in dem alle Bücher aufbewahrt wurden. Zuerst alle möglichen Bücher gelesen - alles was ihre Mutter so angesammelt hatte - stieß sie irgendwann auf den Bereich der Fantasie und blieb dabei. Schon als sie damit begann erwachten in ihren Gedanken fantastische Geschichten, die sie irgendwann aufzuschreiben begann. So begann ihre Geschichte und dazu sagt sie auch: Fantasie ist wie ein Schmetterling, hauchzart und kann in alle möglichen Richtungen fliegen.


Inhalt

Dass es Feen gibt, ist für Mira nichts Neues seit vor drei Jahren die Insel der Feen aus dem Nichts aufgetaucht ist. Nun soll sogar eine der Feen in ihren Abiturjahrgang kommen. Doch das interessiert Mira zu diesem Zeitpunkt nicht, denn sie hat ihre eigenen Probleme. Das einst so schüchterne Mädchen beginnt auf einmal Dinge auszuplaudern, die sie früher höchstens mal gedacht hatte. Dabei sollte es jedoch nicht bleiben und schließlich braucht sie sogar die Hilfe des Feenjungen Brayan, der viel zu starke Gefühle in ihr auslöst. Bald jedoch trennen sich ihre Wege, als er sie zu seiner Familie auf die Insel der Feen schickt, damit sie die Veränderungen, die mit ihr vorgehen zu kontrollieren lernt. Dabei kommen viele Dinge heraus, die schockierend für Mira sind und sie erfährt von alten Fehden, Kriegen und Auseinandersetzungen, während Brayan sich mit der Ignoranz und den Vorurteilen der Menschen herumschlagen muss. Erst später treffen sie sich auf der Insel der Feen wieder und merken, dass ihre Gefühle viel stärker sind, als sie je gedacht hätten. Doch vieles muss erst geklärt werden und selbst als sie zusammenkommen wird noch einiges auf sie zukommen. Sowohl bei den Menschen, als auch bei den Feen. Stellt sich die Frage, ob sie mit all diesen Problemen klarkommen werden, oder ob es sie zerreißen wird? Und letztlich ist da auch noch eine alte Prophezeiung, die sich noch erfüllen muss. Erster Teil des Zweiteilers über Feen und Elementare!
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung

Cover und Titel: Es tut mir wirklich leid das sagen zu müssen, aber ich kann das Cover nicht ausstehen. Das Bild ist verpixelt, unscharf und passt deshalb auch nicht zum Buch. Schlimmer finde ich aber die Schrift. Rot auf Grün geht einfach gar nicht. Es tut mir fast weh und vor allem die Schrift hinten auf dem Buch ist praktisch nicht lesbar. Zum Glück zählen die inneren Werte viel mehr als die äusseren. Das ist allerdings nur meine persönliche Meinung, es ist möglich, dass andere Leute das Cover lieben und ich einfach einen eigenartigen Geschmack habe. Dafür gefällt mir aber der Titel. Immerhin das. :))

Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr erzählend. Man kann sich dadruch sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Es ist eher einfach geschrieben, es hätte etwas mehr Gefühl vertragen, einfach diesen besonderen Kick. Sonst ist der Schreibstil aber eine runde Sache und hat mir grundsätzlich gut gefallen.

Inhalt: Ich liebe die Idee. Sonst liest man immer Bücher in denen ein Mädchen oder Junge plötzlich von den Feen oder anderen Fabelwesen erfährt und in ihre Welt gelangt und alles muss um jeden Preis vor den anderen Menschen geheimgehalten werden. «Elementarblut» ist tatsächlich das erste Buch, das ich gelesen habe, in dem normale Menschen und Feen zusammenleben. Anna Kleve hatte damit also wirklich eine Idee mit unheimlich viel Potenzial.

Im Buch wird am Anfang zu erst langsam angefangen, alles Wichtige wird erklärt und man bekommt ein paar Hintergrundinfos. Nach den ersten paar Kapiteln habe ich dann immer auf den Höhepunkt, ein bisschen Action gewartet, diese kommt mir aber viel zu kurz. Ich mag zwar die Liebesgeschichte von Brayan und Mira, aber sie verdängt alles andere. Es hätte auch mal etwas anderes im Mittelpunkt stehen dürfen.

Charaktere: Charaktere sind sehr sorgfältig beschrieben und man merkt genau wie viel Liebe Anna in ihr Werk gesteckt hat. Ihre Emotionen sind deutlich erklärt, so dass man sie versteht. Vor allem Brayan ist mir sehr sympathisch, ihn habe ich von der ersten Sekunde an ins Herz geschlossen. Bei Mira war ich etwas skeptischer, aber schlussendlich konnte ich mich auch für sie erwärmen.


Fazit

Die Idee vom Zusammenleben von Feen und Menschen ist schlichtweg toll und einzigartig. Die Umsetzund gefällt mir bis auf ein paar Details ebenfalls. Natürlich sollte der Fokus auf der Liebesgeschichte von Mira und Brayan liegen aber man hätte, meiner Meinung nach, ruhig mal über den Tellerrand blicken dürfen.


Das Buch ist der eindeutige Beweis, dass man ein Buch nicht sofort nach seinem Cover beurteilen sollte!




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